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Für eine gesunde Zahn- und Kieferentwicklung

Wir möchten, dass Fehlstellungen gar nicht erst entstehen. Deshalb setzen wir bei Kindern vor allem auf Vorbeugung (Prävention). Mit sanften Methoden gelingt es in aller Regel, schädliche Gewohnheiten („Habits“ wie zum Beispiel das Daumenlutschen) frühzeitig abzustellen und das Wachstum von Kieferknochen und Zähnen positiv zu beeinflussen.

Wann sollte ich mit meinem Kind zum Kieferorthopäden gehen?

Auch wenn es keine Auffälligkeiten gibt, sollten Klein- und Vorschulkinder (3 – 5 Jahre) „Vorsorgeuntersuchungen“ beim Kieferorthopäden wahrnehmen – ähnlich den Kontrollterminen beim Zahn- oder Kinderarzt. Wir überprüfen das Sprechen, Schlucken und den Zusammenbiss. Falls nötig, können wir die Zahn- und Kieferentwicklung mit sanften Methoden unterstützen, noch bevor das Kind in die Schule kommt.

Eine Wiedervorstellung empfehlen wir für Schulkinder im Alter von 7 – 9 Jahren (frühes Wechselgebiss). Nun wäre der ideale Zeitpunkt für den Beginn einer Frühbehandlung. Falls also eine Kieferfehlstellung vorliegt (z.B. Kreuzbiss, offener Biss, stärkerer Überbiss), können wir sie bereits jetzt erkennen und mit herausnehmbaren Spangen gegensteuern.

Bei Babys ist das Saugen ein lebensnotwendiger natürlicher Reflex. Ständiges Nuckeln an Beruhigungssauger („Schnuller“), Nuckelflasche oder Daumen ist jedoch ungesund. Das Lutschen erzeugt im Mund einen Unterdruck, der Zähne und Kieferknochen langsam aber sicher aus der Form bringt – nach und nach werden aus den kleinen Tröstern Störenfriede. Spätestens ab dem dritten Lebensjahr (wenn sich das Schluckmuster umstellt und der Spracherwerb große Fortschritte macht) sollte das Dauernuckeln abgestellt werden.

Falls das Aufhören sehr schwerfällt, können wir dies mit Entwöhnungssaugern erleichtern. Auch Mundvorhofplatten, Faceformer oder Trainer helfen bei der Vorbehandlung von bereits bestehenden Zahn- und Kieferfehlstellungen und fördern schon im Vorschulalter die Sprech- und Schluckentwicklung.

Bei übermäßigem Knirschen und starkem Zahnabrieb kann das Kind für einen definierten Zeitraum nachts eine spezielle Zahnschiene (Knirscherschiene) tragen.

Liegt bereits eine Zahn- oder Kieferfehlstellung vor, kommen bei Kindern zunächst herausnehmbare Zahnspangen zum Einsatz.